Einmal im Jahr kommt die K4K-Gemeinschaft zusammen, und in diesem Jahr kamen so viele Mitglieder zusammen wie nie zuvor. Zur Generalversammlung 2026 im Heimathafen Wiesbaden trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus fast 30 Mitgliedsorganisationen, dazu zahlreiche Projektexpertinnen und -experten sowie Gäste. Auf der Tagesordnung stand weit mehr als der formale Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025: Die Generalversammlung war ein Treffpunkt, ein Ort des fachlichen Austauschs und mit ihrem Gemeinschaftsprogramm aus Keynote und Community Sessions ein Impulsgeber für das, was vor uns liegt.
2025 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der K4K. Am deutlichsten zeigt sich das an unserem Wachstum: Die Zahl der Mitgliedsorganisationen hat sich im Laufe des Jahres verdoppelt, und aus einer hessischen Gemeinschaft ist ein bundesweites Netzwerk geworden, das inzwischen Mitglieder aus sechs Bundesländern vereint.
Dieses Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern das Ergebnis gemeinsamer Arbeit. Getragen wurde es maßgeblich von unseren Mitgliederprojekten: dem Chatbot, KI_Hub Kommunal, Digitale Kommune@Hessen und HessenNext. Sie zeigen, was interkommunale Zusammenarbeit konkret leisten kann, wenn Kommunen Ressourcen, Kompetenzen und Ziele bündeln.
Hinter diesen Erfolgen steht ein Prinzip, das die K4K auszeichnet: die vertrauensvolle Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg. Zwischen den Mitgliedern, dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und den Partnerinnen und Partnern unseres Ökosystems ist ein Miteinander gewachsen, das die Grundlage für alles Weitere bildet.

Einen inhaltlichen Höhepunkt setzte die Keynote von Prof. Dr. Peter Buxmann, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Darmstadt und ausgewiesener Experte für Künstliche Intelligenz.
In seinem Vortrag ging er der Frage nach, wie KI-Agenten die Wissensarbeit verändern und was das für die Kommune bedeutet. Denn die Entwicklungen der letzten Monate machen nicht vor den Verwaltungen halt: Sie eröffnen große Chancen, stellen Kommunen zugleich aber vor neue Herausforderungen.
Seine zentrale Botschaft: Um mit dieser Dynamik Schritt zu halten, sind das gemeinsame Lernen, das Erproben und das Teilen von Wissen essenziell. Ein Satz brachte die Dringlichkeit dabei besonders auf den Punkt:
„Die Welt wird nie wieder so langsam sein wie heute.“ - Prof. Dr. Peter Buxmann, TU Darmstadt
Für die K4K ist das mehr als ein Zitat: Es ist eine Bestätigung unseres Ansatzes, Wissen gemeinschaftlich aufzubauen und in die Fläche zu tragen.
Im Anschluss an die Keynote boten die Community Sessions Raum für den vertieften fachlichen Dialog. In drei parallelen Formaten kamen die Teilnehmenden mit den Projektexpertinnen und -experten ins Gespräch. Ziel war es, zentrale Erkenntnisse und Lerneffekte aus den Projekten in die Mitgliedsgemeinschaft zu tragen.
Chatbot. Gehostet von Manuel Busse (Projektleitung, K4K) und Christiane Kaiser (MainArbeit Offenbach). Hier wurde greifbar, wie aus einem Gemeinschaftsprojekt der Mitglieder eine skalier- und nachnutzbare Lösung für Kommunen und Kommunale Jobcenter entsteht.

KI_Hub Kommunal. Gehostet von Alexander Brendel, Jobcenter Neue Wege (Kreis Bergstraße). Die Session zeigte, wie Kommunen sich gemeinschaftlich organisiert mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinandersetzen: Sie analysieren Potenziale, entwickeln technologische Lösungen für die Praxis und schaffen Kompetenz- und Qualifizierungsangebote. Auf reges Interesse stießen dabei die geplanten KI-Schulungen, zu denen es viele Rückfragen aus der Runde gab.
Sein Fazit: „In meiner Session zum KI_Hub kamen interessante Rückfragen zu den geplanten KI-Schulungen, das ist für viele Kommunen gerade ein großes Thema. Im KI_Hub Kommunal haben wir jetzt ein Jahr lang etwas im Verborgenen gearbeitet, und es ist wirklich schön, zu sehen, wie positiv die ersten Ergebnisse aufgenommen werden und das auch in dieser Runde präsentieren zu können. Die Stimmung bei der Generalversammlung war rundum positiv und optimistisch. Man hat gemerkt, dass hier wirklich Leute mit viel Engagement und Herzblut hinter der Sache stehen.“
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HessenNext. Gehostet von Lilli Weiskopf und Thania Kamargiannis, Universitätsstadt Gießen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine interkommunale Gemeinschaft DigiLabs, Sensorik und Augmented Reality in die Kommunen bringt und dabei Ressourcen und Kompetenzen bündelt, um gemeinschaftliche Ziele zu realisieren.
Ihr Rückblick: „Die Generalversammlung war eine total spannende und erfolgreiche Veranstaltung, nicht zuletzt wegen des wertschätzenden und produktiven Austauschs mit den kommunalen Mitgliedern. Der Input und die Fragen der anderen Kommunen waren super spannend und eröffnen uns immer wieder neue Perspektiven und Möglichkeiten für unsere eigenen Projekte. Wir finden es super, dass die K4K diesen Austausch in der Community fördert und einen Raum dafür bietet. In Erinnerung geblieben ist uns auch, dass die K4K für unsere Mitgliedschaft einen Baum gepflanzt und uns dafür ein Zertifikat überreicht hat, das steht sinnbildlich für eine Zusammenarbeit, die Früchte trägt.“
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Was alle drei Sessions verbindet: Sie machen sichtbar, wie aus konkreten Projekten geteiltes Wissen wird, von dem die gesamte Gemeinschaft profitiert.
Das Geschäftsjahr 2026 ist bereits in vollem Gange und die positiven Entwicklungen setzen sich fort. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, die dazu beitragen: unseren Mitgliedsorganisationen, den Projektmitwirkenden sowie den Partnerinnen und Partnern, die uns auf diesem Weg begleiten.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und auf neue interkommunale Projekte, die schon in Vorbereitung sind. Sie werden einen wichtigen Beitrag für kommunale Organisationen in ganz Deutschland leisten.
Denn eines hat die Generalversammlung 2026 einmal mehr gezeigt:
Von Kommunen. Für Kommunen. Zusammen mehr erreichen.