Am 1. Juni war der Lokschuppen Marburg der Ort, an dem die hessische Smart-Region-Community zusammengekommen ist. Wir waren dabei, und es hat sich gelohnt. Ein Rückblick auf einen Tag, der gezeigt hat, was kommunale Vernetzung wirklich bedeutet.
Manche Veranstaltungen sind gut organisiert. Manche haben die richtigen Leute im Raum. Beim Kongress Digitale Städte - Digitale Regionen am 1. Juni 2026 im Lokschuppen Marburg war beides der Fall. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation hat mit diesem Kongress über die Jahre einen echten Treffpunkt für die Smart-Region-Community aufgebaut, und die diesjährige Ausgabe hat das einmal mehr bestätigt. Die Themen auf der Agenda, Quick Wins für die Verwaltung,Resilienz durch Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Teil kommunaler Strategien, haben den Ton gesetzt für einen Tag, an dem es inhaltlich wirklich etwas zu besprechen gab.

Die K4K eG war mit einem Gemeinschaftsstand dabei, gemeinsam mit dem Jobcenter Neue Wege Kreis Bergstraße. Am Stand haben wir die Arbeit der Genossenschaft vorgestellt und gezeigt, was unsere Mitglieder gemeinsam auf die Beine stellen. Die Digitale Kommune@Hessen war dabei ein greifbares Beispiel: ein laufendes Kooperationsprojekt, das zeigt, wie Kommunen gemeinsam Dinge umsetzen, die einzeln deutlich schwerer wären. Daneben haben der Chatbot für kommunale Jobcenter und der KI_Hub Kommunal viele Gespräche ausgelöst. Wer wissen wollte,wie KI in der Verwaltung konkret eingesetzt werden kann, ohne von vorne anfangen zu müssen, hat am Stand die richtigen Ansprechpartner gefunden.
Einen eigenen Platz im Kongressprogramm hatte der KI_Hub Kommunal. Der Kreis Bergstraße ist die federführende Kommune im Projekt, und Alexander Brendel (Projektmanagement & Digitalisierung, Jobcenter Neue Wege Kreis Bergstraße) hat die Community Session präsentiert und mit dem Publikum diskutiert, wie KI konkret in den Verwaltungsalltag gebracht werden kann. Antje Dott (Stv. Regionalteamleitung,Jobcenter Neue Wege Kreis Bergstraße) war ebenfalls vor Ort und stand am KI_Hub Stand als direkte Ansprechpartnerin zur Verfügung. Hinter dem Projekt steht eine Gemeinschaft von 15 kommunalen Jobcentern aus Hessen, die gemeinsam erarbeiten, wie KI sinnvoll in den Verwaltungsalltag integriert werden kann. Die Resonanz hat uns gefreut: Das Thema KI in der Verwaltung bewegt gerade eine Menge.
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Was einen Kongresstag wie diesen aber wirklich ausmacht, merkt man oft erst im Nachhinein. Es sind die Gespräche mit Mitgliedern, die man sonst hauptsächlich per E-Mail kennt. Die Unterhaltung mit einer Verwaltung, die seit Monaten mit denselben Fragen kämpft und zum ersten Mal hört, dass andere Kommunen bereits Antworten gefunden haben. Die Begegnung mit jemandem, der eine Projektidee mitgebracht hat, die plötzlich sehr viel konkreter wird, wenn man die richtigen Partner im Gespräch hat.
Das K4K-Glücksrad hat amStand für Stimmung gesorgt und so manchen Besucher angelockt, der dann dochnoch eine Weile geblieben ist.

Marburg 2026 war ein guter Tag. Die Gespräche, die Impulse aus dem Kongressprogramm und die neuen Kontakte nehmen wir mit in die nächsten Monate. Wir freuen uns auf das, was daraus entsteht!